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![]() Bildquelle: Franz Wilhelmstötter, CC BY-SA 3.0 | ||||
| allgemeines | Beim MRT werden durch den Spinn der Atomkerne Radiowellen provoziert und ausgewertet. | |||||
| Längsmagnetisierung Bo |
Zunächst wird ein möglichst starkes
Längsmagnetfeld Mz erzeugt. Feldstärke 1,5 - 3 Teslar. Die Wasserstoffkerne werden darung synchronisiert und erzeugen ein Magnetfeld Mz von 20 µ Teslar. | |||||
| Präzession | Durch das Magnetfeld führen die Wasserstoffkerne eine Kreiselbewegung durch. | |||||
| Lamore-Gleichung | Die Präzessionsfrequenz ist
proportional zur Feldstärke: ω = Bo * y y: gyromagnetisches Verhältnis 42,5 MHz / T Bei 1,5 T: 63,87 MHz | |||||
| Quermagnetisierung | Es wird ein kurzzeitiges Magnetfeld
Mxy senkrecht zu Bo erzeugt. Folgen: 1.) Dadurch werden einige Spinns auf ein höheres Energieniveau gehoben. 2.) Quermagnetisierung Mxy | |||||
| TR | Repetition time: Intervall der 90°-Impulse | |||||
| Abschaltung | Nach Ende der Quermagnetisierung
passiert folgendes: Wiederaufbau von Mz = T1-Relaxation Zerfall der Quermagnetisierung Mxy = T2-Relaxation | |||||
| T1-Zeit | Zeit bis 63% von MZ wieder
hergestellt ist 5 x T1-Zeit: MZ zu 100 % wieder hergestellt. Gadolinium verkürzt die T1-Zeit | |||||
| T2-Zeit | Zeit bis noch 37% von Mxy übrig sind 5 x T2-Zeit: Mxy vollständig verschwunden. | |||||
| TE | Echo time: Zeit zwischen Impuls und Messung | |||||
| SE | Spin Echo-Sequenz. Rephasierungsimpuls mit 180 ° Trifft auf inhomogenes Mxy-Feld | |||||
Teil von |
MRT | Röntgen | Diagnostik | |||
| Quellen |
1.) Wolff SD, Balaban RS: NMR imaging of labile proton exchange. J Magn Reson 1990;86:164–9. doi 10.1016/0022-2364(90)90220-4. 2.) Zhou J, Lal B, Wilson DA, Laterra J, van Zijl PCM: Amide proton transfer (APT) contrast for imaging of brain tumors. Magn Reson Med 2003;50:1120–6. doi 10.1002/mrm.10651. 3.) Hartmann T, Kahl-Scholz M, Vockelmann C: Fachwissen MTRA. 2. Aufl. Springer 2018 | |||||
Impressum Zuletzt geändert am 27.04.2026 15:41