zurück Home MRT-Prinzip Kern-Präzession
Bildquelle: Franz Wilhelmstötter, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons
allgemeines Beim MRT werden durch den Spinn der Atomkerne Radiowellen provoziert und ausgewertet.
Längsmagnetisierung
Bo
Zunächst wird ein möglichst starkes Längsmagnetfeld Mz erzeugt.
Feldstärke 1,5 - 3 Teslar.
Die Wasserstoffkerne werden darung synchronisiert und erzeugen ein Magnetfeld Mz von 20 µ Teslar.
Präzession Durch das Magnetfeld führen die Wasserstoffkerne eine Kreiselbewegung durch.
Lamore-Gleichung Die Präzessionsfrequenz ist proportional zur Feldstärke: ω = Bo * y
y: gyromagnetisches Verhältnis 42,5 MHz / T
Bei 1,5 T: 63,87 MHz
Quermagnetisierung Es wird ein kurzzeitiges Magnetfeld Mxy senkrecht zu Bo erzeugt. Folgen:
1.) Dadurch werden einige Spinns auf ein höheres Energieniveau gehoben.
2.) Quermagnetisierung Mxy
TR Repetition time: Intervall der 90°-Impulse
Abschaltung Nach Ende der Quermagnetisierung passiert folgendes:
Wiederaufbau von Mz = T1-Relaxation
Zerfall der Quermagnetisierung Mxy = T2-Relaxation
T1-Zeit Zeit bis 63% von MZ wieder hergestellt ist
5 x T1-Zeit: MZ zu 100 % wieder hergestellt.
Gadolinium verkürzt die T1-Zeit
T2-Zeit Zeit bis noch 37% von Mxy übrig sind
5 x T2-Zeit: Mxy vollständig verschwunden.
TE Echo time: Zeit zwischen Impuls und Messung
SE Spin Echo-Sequenz.
Rephasierungsimpuls mit 180 °
Trifft auf inhomogenes Mxy-Feld

Teil von

MRT Röntgen Diagnostik
Quellen 1.) Wolff SD, Balaban RS:
NMR imaging of labile proton exchange.
J Magn Reson 1990;86:164–9.
doi 10.1016/0022-2364(90)90220-4.

2.) Zhou J, Lal B, Wilson DA, Laterra J, van Zijl PCM:
Amide proton transfer (APT) contrast for imaging of brain tumors.
Magn Reson Med 2003;50:1120–6.
doi 10.1002/mrm.10651.

3.) Hartmann T, Kahl-Scholz M, Vockelmann C:
Fachwissen MTRA.
2. Aufl. Springer 2018

blauer Punkt

Impressum                               Zuletzt geändert am 27.04.2026 15:41