| zurück Home | bestrahlte Erythrozyten - Konzentrate | ||||
| allgemeines | Eine Bluttransfusion erfolgt mit Erythrozyten zuvor gespendeten menschlichen Blutes. | Dabei werden auch Leukozyten und Thrombozyten übertragen. | |||
| Begründung | Bei der Bluttransfusion ist die Übertragung funktionsfähiger Leukozyten in manchen Fällen unerwünscht. | Durch eine Bestrahlung des Blutprodukts vor der Transfusion können die Leukozyten inaktiviert werden. | |||
| Indikation (1) |
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| Technik (1) |
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Die Blutkonserven haben einen Aufkleber mit einem roten Feld. Nach Bestrahlung wird dieses Feld schwarz oder tief braun. | ||
| Gerät | Blutbestrahlungsgerät IBL 437C | Cäsiumquelle 32 TBq | |||
| extrakorporale Bestrahlung | Früher wurde auch eine extrakorporale Blutbestrahlung durchgeführt. Das Blut wurde über einen Cimino-Shunt entnommen, durch das Gerät gepumpt und wieder
reinfundiert. Die Strahlendosis betrug 0,3-9 Gy. Behandelt wurde zum Beispiel Leukämie. Das Verfahren wird heute nicht mehr eingesetzt. |
![]() Bildquelle: (2) | |||
Teil von |
Bluttransfusion | Bestrahlungsgeräte | Erythrozyten | Blut, Knochenmark | |
| Quellen |
1.) Deutsches Rotes Kreuz: Blutspendedienst - Info 2010 2.) Makoski H-B, Hüdepohl G: Die extrakorporale Blutbestrahlung mit dem Telecäsoimgeröät. Strahlentherapie 1973:146:414-421 | ||||
Impressum Zuletzt geändert am 26.08.2025 23:26